Im April startet an der Zentralen Gesundheits- und Krankenpflegeschule in Ahlen die neue Ausbildung zur/m Pflegefachfrau/Pflegefachmann

Premiere: 2020 verändern sich die Ausbildungen in den Pflegeberufen – Im April startet an der Zentralen Gesundheits- und Krankenpflegeschule in Ahlen die neue Ausbildung zur/m Pflegefachfrau/Pflegefachmann

Die neue Pflegeausbildung ist zukunftsorientiert und international anerkannt.s/small>

Seit diesem Jahr werden die Ausbildungen in der Alten-, Gesundheits- und Krankenpflege sowie in der Gesundheits- und Kinderkrankenpflege in einer generalistischen Berufsausbildung mit der neuen Berufsbezeichnung „Pflegefachfrau/Pflegefachmann“ zusammengeführt. An der Zentralen Gesundheits- und Krankenpflegeschule in Ahlen wird diese neue Ausbildung erstmalig zum April starten. Weitere Ausbildungen beginnen zum August und zum Oktober dieses Jahres. Interessenten können sich ab sofort für die Ausbildung zur/m Pflegefachfrau/ -mann bewerben.

„Durch die Neukonzeption der Pflegeausbildungen entsteht ein neuer Pflegeberuf, der dann auch international anerkannt ist. Zukünftig können unsere Absolventen in verschiedenen pflegerischen Versorgungseinrichtungen arbeiten. Es bietet sich ihnen die Chance, einen praktisch orientierten Beruf zu erlernen, der ein hohes Maß an Handlungskompetenz vermittelt. Vielseitige Fort-, Weiterbildungs- und Studienmöglichkeiten bieten im Anschluss an die Berufsausbildung sehr gute Beschäftigungsperspektiven und individuelle Entwicklungsmöglichkeiten in unterschiedlichen Einrichtungen des Gesundheitswesens“, erklärte der Schulleiter der Krankenpflegeschule am St. Franziskus-Hospital Ahlen, Dirk Siedenhans. Das duale Studium, das von vielen Interessierten angefragt und in Kooperation mit der Fachhochschule in Münster durchgeführt wird, schließt mit dem akademischen Abschluss „Bachelor of Science“ ab.

Die Zentrale Gesundheits- und Krankenpflegeschule am St. Franziskus-Hospital in Ahlen kooperiert im Bereich der praktischen Ausbildung mit verschiedenen Praxisfeldern, wie z. B. dem St. Elisabeth-Hospital Beckum, dem Josephs-Hospital Warendorf, der St .Barbara-Klinik Hamm-Heessen GmbH, dem St. Josef-Stift Sendenhorst sowie mit verschiedenen Einrichtungen im Bereich der Alten- und Behindertenhilfe.

Weitere Praktikumseinsätze, im Bereich der ambulanten Patientenversorgung in den Caritas-Sozialstationen erweitern das berufliche Ausbildungsspektrum, das die Auszubildenden während ihrer dreijährigen Ausbildung kennen lernen können. So besteht bereits während der praktischen Ausbildung die Möglichkeit, verschiedene Praxisfelder und Einrichtungen des Gesundheitswesens kennen zu lernen. „Die generalistische Pflegeausbildung ist, aufgrund der demografischen Entwicklung, ein Beruf mit Zukunft. Ziel der jetzt umgesetzten Ausbildungsreform ist, allen Anwärtern eine qualitativ hochwertige, zeitgemäße und vor allem zukunftsfähige Ausbildung anzubieten. Jeder Interessent, der gern mit Menschen Kontakt hat, der die Motivation hat, im Team zu arbeiten und Veränderungen im sozialpflegerischen Bereich mit zu gestalten, kann sich gern um einen Ausbildungsplatz bewerben“, so der Schulleiter, Dirk Siedenhans.

Die theoretischen Ausbildungsinhalte werden an der Zentralen Gesundheit- und Krankenpflegeschule Ahlen im Blockunterricht und an Studientagen vermittelt. Hier werden die Auszubildenden die verschiedenen Lernfelder der praktischen Ausbildung vorbereitet.

Das duale Studium beginnt am Ende des ersten Halbjahres der Ausbildung und nach dem erfolgreichen Abschluss der Ausbildung sind noch drei Semester bis zum Bachelorabschluss zu absolvieren. Begleitet werden die Studenten dabei von Mentoren, die die Studierenden an die wissenschaftliche Arbeit heranführen.

Weitere Informationen, auch im persönlichen Gespräch, gibt es für Interessenten bei der staatlich anerkannten Zentralen Gesundheits- und Krankenpflegeschule am St. Franziskus-Hospital Ahlen, Schulleiter Dirk Siedenhans, Robert-Koch-Straße 41, 59227 Ahlen, Tel.: 02382/ 858-745, E-Mail: dirk.siedenhans@sfh-ahlen.de